Meine Arbeit

Hallo allerseits,

Ich habe euch letztes Mal von meiner Familie erzählt. Ich habe aber natürlich nicht alles erzählt.

Ich habe euch zum Beispiel von meinem Weg in die Gärtnerei nicht erzählt. Ich bin von Beruf eigentlich nicht nur Gärtner. Ich habe zuerst Architektur studiert. Ich habe dann eine Weile in dem Beruf gearbeitet. Aber ich musste die meiste Zeit im Büro an meinem Schreibtisch verbringen und das hat mir überhaupt nicht gut gefallen. Ich bin sehr gerne draußen im Freien und so hatte ich mir auch meine Arbeit vorgestellt, also, dass ich viel draußen und auf dem Bau sein würde. Aber dann ist es wie so oft anders gekommen als geplant. Ich musste viel Zeit im Büro verbringen. Und das hat mich ehrlich gesagt etwas genervt. Ich habe irgendwann gemerkt, dass ich so nicht glücklich werden kann und habe angefangen zu überlegen, was sich da tun lässt. Ich habe mich damals auch mit meiner ersten Frau besprochen. Sie hat mich bei der Suche nach mir selbst immer sehr unterstützt. Sie meinte immer, es sei wichtig, dass ich in dem Beruf glücklich bin. Ich habe also lange und intensiv überlegt, was ich machen könnte. Und kam irgendwann auf die Gärtnerei. Ich habe dann eine weitere Ausbildung gemacht, abgeschlossen und nun bin ich nicht nur Architekt, sondern auch Landschaftsbauer und Gärtner.

Auf den ersten Blick mag das Ganze auf euch ganz anders klingen als Architektur. Aber eigentlich hat man auch beim Gärtnern viel mit Gestaltung zu tun. Es geht nur nicht immer um geschlossene Räume, denen wir ein neues Gesicht geben. Es sind meistens „Räume“ im Freien, die wir gestalten.

Zuletzt hatte ich ein interessantes Projekt, bei dem wir den Garten und den Wintergarten einer Villa in Potsdam neu gestalten sollen. Da kamen mir beide Ausbildungen zu Gute, also Architektur und Landschaftsbau.

Das Beste an meinem jetzigen Beruf ist, es macht mich glücklich.

14.10.11 10:53, kommentieren

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Am Einrichten

Hallo Freunde,

Wir sind gerade am Umbauen. Meine jüngste Tochter ist nun schon zwei Jahre alt geworden und wir haben uns gedacht, dass wir für sie ein eigenes Zimmer einrichten wollen. Bisher hat sie bei uns im Schafzimmer geschlafen. Aber wir haben uns irgendwann gedacht, dass es an der Zeit ist, dass sie ein eigenes Zimmer bekommt. Wir waren uns anfangs nicht sicher, wie genau das Zimmer auszusehen hat. Deswegen hat meine Frau eine Weile Ideen gesammelt, wie das Zimmer der Kleinen werden soll. Sie hatte eine Menge Sachen gefunden, die ihr gut gefallen. Nur ließen sich nicht alle miteinander kombinieren. Zum Schluss haben wir uns beide dann hingesetzt und haben uns was überlegt. Nun steht das Konzept fest.

Aber wir haben noch keinen Raum, wo wir die Kleine einquartieren sollen. Wir haben deswegen beschlossen, dass wir mein altes Büro leer räumen. Mein Büro war bisher im Zimmer neben unserem Schlafzimmer. Es ist also ganz praktisch für ein Kinderzimmer. Ich habe nun angefangen, alles in meinem alten Büro aufzuräumen. Ich habe eine Menge alte Möbel aussortiert und habe nun vor, sie alle im Internet zu verkaufen. Da gibt es eine ganz nette Seite, Ebay Kleinanzeigen, wo ich meine alten gebrauchten Möbel einstellen will. Meistens kann man seine alten Sachen dort sehr gut und schnell verkaufen und ich hoffe, dass es mir auch dieses Mal gelingen wird. Dann werde ich mit den restlichen Sachen aus meinem alten Büro unters Dach ziehen. Da werde ich für mich und meine Frau einen neuen Raum einrichten. Es wird ein schicker Kombiraum werden. Denn nicht nur mein Büro, sondern auch der Sportraum meiner Frau wird dort untergebracht. 

Und sobald all das abgeschlossen ist, werden wir daran gehen, das Zimmer meiner Tochter einzurichten.

Ihr seht also, bei uns gibt es eine Menge zu tun. Aber es ist auch gut so.

11.10.11 10:50, kommentieren

Meine Patchworkfamilie

Hallo liebe Welt, 

Ich habe heute meinen eigenen Blog angemeldet und habe vor, hier regelmäßig zu schreiben. Ich weiß zwar noch nicht, wie oft ich hier schreiben will, aber das werden wir ja dann sehen. Auf jeden Fall kann ich euch jetzt schon versprechen, dass ihr einiges von mir hören werdet.

Aber zuerst zu mir: Ich heiße Mario und arbeite als Gärtner. Ich habe drei Kinder. Zwei meiner Kinder sind aus erster Ehe, ein Mädchen, 17 Jahre alt, und ein Junge, 15 Jahre alt. Meine jüngste Tochter ist gerade 2 Jahre alt geworden. Sie stammt aus meiner jetzigen Ehe. Ich bin mit meinen 3 Kinder sehr glücklich. Schade ist nur, dass ich nicht alle drei gleich oft sehen kann. Aber so ist es nun mal, wenn man ein mal geschieden ist. Ihr kennt ja sicherlich das nette Wort Patchworkfamilie. So eine Familie sind wir auch. Es gefällt mir zwar nicht immer, dass ich von meinen beiden älteren Kinder über längere Zeit getrennt bin, aber ich kann es nicht wirklich ändern. Und ich denke, ich soll mich glücklich schätzen, dass ich überhaupt Kinder habe.

Unser Familienleben als Patchworkfamilie funktioniert eigentlich ganz gut. Meine geschiedene Frau ist Gott sei Dank sehr nett und wird nicht eifersüchtig, wenn unsere gemeinsamen Kinder zu mir nach Hause kommen. Also ich meine, zu mir und meiner jetzigen Frau. Als meine jüngste Tochter geboren wurde zum Beispiel wollten meine beiden Kinder aus erster Ehe die Kleine unbedingt erleben. Und waren deswegen des öfteren bei uns, in meinem jetzigen Haus. Da hatte meine geschiedene Frau nichts dagegen. Ihre einzige Bedenken waren, dass die Kinder nicht allzu viel von der Schule abgelenkt werden sollen. Aber damals haben wir das gut hinbekommen.

Mehr von unserem Leben als Patchworkfamilie erzähle ich euch nächstes Mal, wenn ich wieder hier schreibe.

Bis bald!

3.10.11 10:48, kommentieren